Projekte
Wohnhaus B35
ETH Zurich, Gebäude HPZ
7Null7
IUCN International Union for Conservation of Nature
Raiffeisenbank Region Visp
Zurich International School
Überbauung Eulachhof
Deutsche Schule Genf
Google-Standort Schweiz
Wohnhaus B35
Das Projekt B35 ist ein Neubau eines 4-Familienhaus unter der Bauherrschaft von Prof. Dr. Leibundgut. Die ehrgeizig gesteckten Ziele sind null CO2- Emissionen im Betrieb bei Mehrinvestitionen von < 250 CHF/m2 (im Vergleich zu einem Gebäude abgerechnet 2010 nach gesetzlichen Vorschriften).
Das Gebäude B35 enthält 4 Wohnungen, ein Untergeschoss und eine Parkgarage. Es integriert über zehn neue Technologien, die zwischen 2006 und 2010 zur Marktreife entwickelt wurden. Das Projekt wird nach dem Grundsatz Zero- Emission LowEx LowCost geführt. Der koordinierte Zusammenbau ergibt ein stabiles technisches System, das mit Solar- und Windstrom betrieben wird und sehr hohen Komfort erzeugt.
Die BS2 ist stolz an diesem zukunftsweisenden Projekt mitzuarbeiten.
- Auftraggeber: Prof. HJ Leibundgut
- Nutzung: Wohnen
- Architektur: agps architecture
- Realisierung: 2010
TOP
ETH Zurich, Science City, Gebäude HPZ
Das HPZ-Gebäude an der ETH Hönggerberg stammt aus dem Jahr 1969. Im Rahmen eines Forschungsprojekts sollte eruiert werden, inwieweit ein Gebäude nach dem Low-Ex-Prinzip umgebaut und betrieben werden kann, ohne dass allzu stark in die Bausubstanz eingegriffen wird. Insbesondere die Fassade durfte nicht wesentlich verändert werden. Die Lösung fand BS2 im Einsatz eines Elements für die Airbox, das im Raum sichtbar ist. Für einmal wird das System also nicht im Boden oder der Fassade versteckt, sondern prominent im Raum platziert. Des weiteren kommt die Deckenlösung Heptepanel zum Einsatz, welches in diesem Objekt mit angepassten LED Leuchten von renommierten Leuchtenherstellern versehen wird und dadurch eine weitere Effizienzsteigerung bei der Technik bedeutet.
- Auftraggeber: ETHZ
- Nutzung: Büro
- Architektur: Albert Heinrich Steiner, Umbau: Meierhofer Munz Architekten
- Realisierung: 2010
top
7Null7
Die Überbauung «7null7» tritt entlang der Badenerstrasse als prägnante, einheitliche Grossform in Erscheinung.
Sie bietet Raum für 104 Wohnungen. Im Erdgeschoss zur Badenerstrasse hin entstehen zudem grosszügige Wohnateliers, die eine Kombination von Wohnen und Arbeiten ermöglichen.
Die Überbauung besticht durch ein zukunftsweisendes Energiekonzept: Die Wohnungen werden mittels Erdsonden beheizt. Die kontrollierte Komfortlüftung mit den dezentralen Zuluftgeräten Airbox garantiert ein angenehmes Raumklima. Die Airboxen sind in einer Installationslösung in der Bodenplatte integriert und nehmen keinen Wohnraum in Anspruch. Die Aussenluftfassung befindet sich unter dem Fensterbrett, so dass sie vollständig unsichtbar bleibt.
- Auftraggeber: Halter Liegenschaften, Halter Unternehmungen
- Nutzung: Büro
- Architektur: Von Ballmoos Krucker Architekten
- Realisierung: 2010
top
IUCN International Union for Conservation of Nature
Der Erweiterungsbau für die Bürogebäude der International Union for Conservation of Nature (IUCN) wurde Anfang März 2010 bezogen. Die Organisation hat offiziellen Beobachter Status bei den Vereinigten Nationen und möchte mit Ihrem Gebäude höchste Energiestandards erfüllen. Angestrebt ist nicht nur Minergie-P-Eco, sondern auch LEED Platinum, dem höchstmöglichen Gebäudestandard der Leadership in Energy and Environmental Design. Die BS2 belieferte das Gebäude mit dezentraler Zuluft und CO2-gesteuerten Abluftklappen integriert in die thermoaktiven Deckenpaneele. Das Projekt ist ein Pilotprojekt für die Integration von BS2 Produkten mit digitalSTROM. Weitere Informationen
- Auftraggeber: IUCN
- Nutzung: Büro
- Architektur: agps architecture
- Realisierung: 2009
top
Raiffeisenbank Region Visp
Mit der Realisierung des Geschäfts –und Wohngebäudes in Visp entstand ein Projekt mit wegweisender Bedeutung für die Raiffeisenbank. Das Gebäude wurde nach Minergie Standards gebaut inmitten des Zentrums von Visp. Die Ausführung oblag dem Architekturbüro Vom Sattel Wagner Architekten. Das Gebäude umfasst 6 Geschosse. Die Aussenluftfassungen für die Airboxen sind mit einer Hinterlüftung gelöst und deshalb von aussen unsichtbar.
- Auftraggeber: Raiffeisenbank
- Nutzung: Büro
- Architektur: Vomsattel Wagner Architekten
- Realisierung: 2009
top
Zurich International School
Die Schule in Adliswil ist ein langgezogener Bau für internationalen Studenten der Oberstufe. Die verschiedenen Einheiten wie Schulkörper, Turnhalle, Theater und Tiefgarage sind alle räumlich und funktional miteinander verbunden.
Eigens für dieses Objekt entwickelte Fensterelemente aus Aluminium mit integrierten Airboxen schliessen das Gebäude nach aussen ab und versorgen dieses gezielt mit Frischluft. Die konditionierte Luft strömt von der Fassade her durch die Klassenzimmer hindurch in den Gangbereich, wo sie zentral abgeführt wird. Diese Integration der Technik in die Fassade führt zu einer maximalen Flächeneffizienz.
- Auftraggeber: Zurich International School
- Nutzung: Büro
- Architektur: agps architecture
- Realisierung: 2008
top
Überbauung Eulachhof,
Winterthur
Diese Überbauung in Winterthur ist die erste Null-Energie-Siedlung dieser Grössenordnung in der Schweiz und wurde 2007 mit dem Solarpreis ausgezeichnet. Die Airboxen von BS2 kommen somit neben einer Wärmepumpe und Solarzellen zum Einsatz und demonstrieren eindrücklich, dass auch Minergie-P-Projekte mit BS2 problemlos umgesetzt werden können. Auch bei diesem Projekt geht Energieeffizienz jedoch nicht auf Kosten der Ästhetik: Die Airboxen sind vollständig in die Deckenkonstruktion integriert und dank einer vorgehängten Holzfassade ist die Luftfassung von aussen nicht sichtbar.
- Auftraggeber: Profond Vorsorgeeinrichtung und Allianz Suisse
- Nutzung: 132 Mietwohnungen, verschiedene Geschäftsflächen
- Architektur: GlassX Architektur & Projekte, Zürich
- Realisierung: 2008
top
Deutsche Schule Genf, Vernier
Die deutsche Schule in Vernier stellte höchste Ansprüche an Funktionalität und Ästhetik der gesamten gebäudetechnischen Anlagen. 110 Airboxen wurden in diesem Objekt zur Luftaufbereitung hinter den an den Decken montierten Akkustikpaneelen installiert. Alle Zuleitungen wurden in der Betondecke eingelegt, sodass vom Raum her nichts von der Technik zu sehen ist und die Akkustikpaneele dadurch einen schwebenden Eindruck hinterlassen.
Die eingesetzten Airboxen sind alle kommunikationstechnisch erschlossen, d.h. mit dem Gebäudeleitsystem verbunden. Auf diese Weise ist trotz der hohen Anzahl von Einzelgeräten ein guter Überblick über die über die gesamte Lüftungsinstallation gegeben.
- Auftraggeber: Deutsche Schule, Vernier
- Nutzung: Schulhaus
- Architektur: Soliman Zurkirchen Architekten, Zürich
- Realisierung: 2007
top
Google-Standort Schweiz, Hürlimannareal, Zürich
Nach ihrem ersten Auftrag für einen Zürcher Confiseur mit einem Auftragsvolumen von nur gerade 10 Airboxen, war der zweite Auftrag von BS2 von grösserem Ausmass: Die junge Firma durfte den neuen Google-Standort in der Zürcher Binz ausrüsten – mit über 500 Airboxen. Dank dieser dezentralen Lösung konnte der Planungs- und Bauaufwand des Neubaus massiv verringert werden. Das Gebäude verfügt über eine vorgehängte Fassade aus behandelten grauen Glasscheiben. Dadurch können die Airboxen die Aussenluft optisch ansprechend, weil von aussen unsichtbar, hinter der hinterlüfteten Fassade ansaugen.
- Auftraggeber: PSP Swiss Property AG, Zürich
- Nutzung: Büro- und Lagerflächen
- Architektur: Metron Architektur AG, Zürich
- Realisierung: 2006
